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Lexikon



A
Antigua
Bezeichnung für Schriftarten mit gerundeten Bögen die sich aus der römischen Kapitalschrift, der Capitalis Monumentalis, her ableiten. Antiqua wird in verschiedene Untergruppen unterteilt, z.B.: Venezianische Renaissance-Antiqua, Französische Renaissance-Antiqua, Barock-Antiqua, Klassizistische Antiqua, Serifenbetonte Linear-Antiqua, Serifenlose Linear-Antiqua
 
 
B
Bitmap-Schriften
Unter Bitmap-Schriften versteht man im Gegensatz zu Outline-Schriften Schriftzeichen, die aus einzelnen digitalen Bildpunkten (Pixeln) bestehen.
 
 
Blindtext
Als Blindtext (Fülltext) wird ein willkürlicher Text bezeichnet, den man bei der Gestaltung von Publikationen verwendet, wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Mit Hilfe des Blindtextes kann die Verteilung des Textes auf der Seite (Layout oder Satzspiegel) sowie die Lesbarkeit der verwendeten Schriftarten (Typografie) und Schriftgrößen beurteilt werden. Er besteht aus einer mehr oder minder sinnlosen Folge von Wörtern, oft auch nur aus wortähnlichen Silbenfolgen.
 
 
C
Comic Sans
Comic Sans MS ist eine Schrift ohne Serifen, die handgeschriebener Blockschrift ähnelt. Comic Sans MS ist die einzige Schrift, die weit verbreitet ist und eine informelle, leichtfüßige Wirkung hat. Oft wird sie auf privaten Homepages eingesetzt. Ihre Wirkung geht daher eher in Richtung privat / unprofessionell.
 
 
D
Dicktengleich
Schriften mit gleicher Dickte (Breite)
 
 
E
Einzug
Beim Einzug am Absatzanfang wird jede Anfangszeile eines Absatzes um einen bestimmten Wert nach innen eingezogen. Dieser Wert entspricht normalerweise dem Geviert der benutzten Brotschrift. Bei der Bemessung des Einzugs ist zu bedenken, dass in der letzten Zeile eines Absatzes mitunter nur noch ein Wort stehen kann. Ist nun der Einzug relativ groß und das einzige Wort des Vorabsatzes auch noch recht kurz, so wird optisch eine Leerzeile erzeugt, die wie ein Loch im Text wirkt.
 
 
F
Font
Unter "Font" versteht man einen Schriftsatz. Ein Schriftsatz besteht wiederum aus einzelnen Zeichen und Buchstaben abhängig von der Sprache und Anwendung, für die ein Schriftsatz entwickelt wurde. Bekannte "Fonts" , die sehr häufig verwendet werden sind "Arial" und "Times" (auch "Times New Roman" genannt).
 
 
G
Glyphe
Die Glyphen sind das, was landläufig als die Buchstaben einer Schriftart bezeichnet wird. Genauer gesagt ist eine Glyphe die grafische Darstellung eines Schriftzeichens — also nicht das Schriftzeichen selbst, das sich ja vielerlei ausdrücken lässt, sondern seine visuelle Darstellung.
 
 
H
Helvetica
Die Helvetica ist die wohl berühmteste Schriftart aus der Gruppe der serifenlosen Linear-Antiqua oder Grotesk. Das Schriftbild der Helvetica ist nicht nur durch ihren Einsatz als Hausschrift vieler Firmen bekannt, auch im Printbereich gehört sie zu den weitestverbreiteten serifenlosen Schriftarten.
 
 
I
Inhalt
Ziel bei der Schriftauswahl ist es, dem Leser eine ansprechende, einprägsame, überzeugende Aussage zu vermitteln. Man kann mit der richtigen Schrift den Wirkungsgrad eines Textes/Inhaltes beträchtlich erhöhen.Zwischen dem Inhalt einer Mitteilung und der dieser Mitteilung zugeordneten Schrift sollte immer ein verstärkender Zusammenhang bestehen. Das, was durch den Text ausgesagt wird (das Denotat), darf nicht im Widerspruch stehen zu dem, was durch die gewählte Schriftart vom Leser konnotiert (mit bezeichnet) wird.
 
 
J
(noch keine Begriff hinterlegt)
 
 
L
Laufweite
Die Laufweite bestimmt, wie ökonomisch die Schrift den verfügbaren Platz einer Zeile nutzt. Bei großer Laufweite läuft die Schrift breiter und es passen weniger Zeichen in eine Zeile. Eine kleine Laufweite führt zu einem eng wirkenden Schriftbild.
 
 
lorem Ipsum
Eine oft verwendete traditionelle Art von Blindtext. Lateinische Wörter, die als Ersatz für den endgültigen Inhalt für Layout-Beispiele verwendet werden, allerdings eigentlich keinen Sinn ergeben. Populär wurde der Text, als er in den 60er Jahren (in Auszügen) auf Letraset-Bögen verwendet wurde. Später wurden Varianten von Lorem Ipsum auch in verschiedenen DTP-Programmen (z. B. Adobe PageMaker oder Microsoft Publisher) verwendet. Hier ein Beispiel: Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisici elit, sed eiusmod tempor incidunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquid ex ea commodi consequat...
 
 
M
Monospare
Als Monospace Fonts (oder: dicktengleiche Schriften | nichtproportionale Schriften) bezeichnet man Schriftarten, bei denen im Gegensatz ...
 
 
N
Nichtproportionale Schriften
Schriften, bei denen alle Zeichen die selbe Breite haben (fixed width)
 
 
O
Outlinefonts
Im Gegensatz zu Bitmap-Schriften bestehen Outline-Schriften (Outlinefonts) nicht aus einzelnen Bildpunkten, sondern aus Vektoren und werden somit auch als Vektorfonts bezeichnet. Durch das Vektorformat können sie schnell und einfach eingefärbt oder auch verzerrt oder mit beliebigen Füllmustern versehen werden.
 
 
P
Pica Punkte
Am Computer hat man es heute meist mit points zu tun, hinter denen sich zumeist Pica-Punkte verbergen. Ein Punkt des Pica-Systems entspricht 0,351 mm. Auch im Pica-Maßsystem gibt es noch weitere Einteilungen: 12 point = 1 pica (= 4,23 mm); 6 pica = 1 inch (= 25,4 mm)
 
 
Q
(noch keine Begriff hinterlegt)
 
 
R
(noch keine Begriff hinterlegt)
 
 
S
Serifen
Serifen sind kleine Endstriche eines Buchstabens, wie auf untenstehender Abbildung in rot dargestellt. Ob eine Schriftart Serifen besitzt oder nicht, ist eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der Schriftarten. Serifen können die Lesbarkeit einer Schrift verbessern, wenn diese nicht zu klein dargestellt wird. Für die Lesbarkeit ist nicht die Einfachheit der Zeichen entscheidend, sondern dass die Zeichen eindeutig unterscheidbar sind. Bei sehr klein dargestellten Schriften ist dagegen eine serifenlose Schrift besser lesbar. In Überschriften haben Serifen oft eine schmückende Funktion.
 
 
Script
Schreibschriften (engl.: Script) im eigentlichen Sinne sind Schriften, die von Hand auf Papier oder ein anderes Medium geschrieben werden.
 
 
T
Tahoma
Tahoma gehört zu den sehr weit verbreiteten Schriftarten, da sie seit 1995 jedem Windows beiliegt. In Windows 2000 und Windows XP ist Tahoma die Standardschriftart. Tahoma besitzt eine sehr kleine Laufweite und nutzt knappen Darstellungsplatz besonders effektiv. Mit ihren sehr großen Mittellängen und dem sehr klaren Schriftbild erzielt sie trotzdem eine sehr gute Lesbarkeit.
 
 
U
(noch keine Begriff hinterlegt)
 
 
V
Vektorfonts
Im Gegensatz zu Bitmap-Schriften bestehen Vektorfonts (Vektor-Schriften) nicht aus einzelnen Bildpunkten, sondern aus Vektoren.
 
 
Verdana
Verdana ist die derzeit wohl beliebteste Web-Schriftart. Ihre hervorragende Lesbarkeit auch bei kleinen Schriftgrößen verdankt sie ihrem fast bauchigen Auftreten mit sehr großen Mittellängen, ihrer großzügigen Laufweite und den ausgeprägten Unterschieden zwischen ähnlich geformten Buchstaben. Verdana ist direkt als Bildschirmschrift entwickelt worden und keine Adaption einer vorhandenen Schrift aus dem Printbereich. Dadurch erzielt sie schon bei der geringen Auflösung eines Bildschirms (verglichen mit der Auflösung beim Druck) ein gestochen klares Schriftbild.
 
 
W
(noch keine Begriff hinterlegt)
 
 
X
(noch keine Begriff hinterlegt)
 
 
Y
(noch keine Begriff hinterlegt)
 
 
Z
(noch keine Begriff hinterlegt)